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  • AutorenbildStefan

Auf der Suche sein

Aktualisiert: vor 21 Stunden

Du bist Single mit Beziehungswunsch, aber Du hast keinen Bock, Dich auf dem Markt umzusehen?

Dann kann möglicherweise das Thema „Sich auf die Suche machen“ belastet sein. Dem kann die Angst zugrunde liegen, dass man keine Enttäuschungen erleben will, weil die Suche erfolglos bleibt oder auch, dass man als Suchende/r wie mangelbehaftet wirkt.

Es liegt auf der Hand, dass es für einen Single schwieriger ist, den Beziehungsmensch zu finden, wenn er mit der Suche negativ resoniert, als für einen Single, der sich gerne auf die Suche macht. Und Derjenige, der gerne sucht, wird auch eher fündig.


Welche Vorteile und positive Auswirkungen es haben kann, wenn man sich gerne auf die Suche macht, umreiße ich in diesem Blog. Fürs bessere Verständnis kannst Du gerne die Gegen-Perspektive einnehmen:

Angenommen, Du bist Chef eines Unternehmens

Zwei gleich qualifizierte Arbeitssuchende bewerben sich für eine Stelle. Links sitzt Andreas. Er betont, dass ihm die Suche nach einer passenden Stelle auf die Nerven geht. Rechts sitzt Martin. Ihm ist wichtig, sich ganz sicher zu sein, dass ihm die Stelle auch zusagt. Ansonsten sucht er weiter. Beide wollen den Job.


Angenommen, Du bist eine heterosexuelle Single-Frau

Zwei gleich attraktive Männer, die beide Deine Kriterien erfüllen, sind ebenfalls auf Beziehungssuche. Du lernst sie beim Speed-Dating kennen. Patric ist genervt von der Suche nach der Richtigen. Florian will sich mit der Frau ganz sicher sein, erst dann darf die Suche nach der Richtigen ein Ende haben. Beide wollen Dich.


Angenommen, es geht um die Abendgestaltung

Im Gespräch mit zwei Freundinnen stellt sich heraus, dass beide mit Dir den Abend verbringen wollen. Bei Sandra ist spürbar, dass sie keine Lust hat, sich Gedanken darüber zu machen, wie sie ihre Abende gestalten kann. Bei Yvonne weiß man, dass sie sehr bewusst wählt, womit sie ihre Zeit verbringt. Du kannst davon ausgehen, dass es für Yvonne an diesem Abend die beste Version ist, mit Dir zu sein.


Für gewöhnlich dürfte für Diejenigen die Suche beendet sein, die gerne auf Suche sind. Sie ziehen durch ihre positive Energie eher das an, was sie suchen, als Diejenigen, deren Haltung zur Suche negativ behaftet ist. Aber natürlich sagt das nichts darüber aus, was daraus wird. Diejenigen, die keine Lust auf Suchen haben, können ja trotzdem die besseren Arbeitskräfte, Beziehungspartner und Abendgestalter sein. Aber das können sie dann leider schwerer unter Beweis stellen, weil ihnen die Suche im Weg steht.


Übrigens kennst Du vielleicht die Aussagen: Erst als ich aufgehört habe, zu suchen, wurde ich fündig. Genau das bestätigt ja das Universumsgesetz, Mangel bleibt im Mangel und Fülle zieht Fülle an: Erst als ich nicht mehr den leidvollen Suchenden verkörpert habe (Im Mangel-Sein), sondern die selbstbewusste "Es kommt wie es kommt"-Haltung eingenommen oder die coole "Ich suche nicht, ich werde gefunden"-Energie ausgestrahlt habe (In der Fülle-Sein), kam ich zu einem befriedigenden Ergebnis.


Nach der Transformationsphase zeigen sich meinen Klienten die Vorteile, die man genießt, wenn man gerne auf der Suche ist, etwa:

-> Man gibt sich nicht mehr mit dem Erstbesten zufrieden.

-> Statt sich mit Negativität herumschlagen zu müssen, ist man sich klarer darüber, was man sucht und hat Spaß dabei.

-> Man erzielt bessere Ergebnisse, die einem auf Dauer wiederrum mehr Fülle ins Leben bringen.


Ein abschließendes Beispiel bezüglich der subtilen Auswirkungen:

Bernhard und Klaus brauchen einen Business-Anzug. Bernhard hasst es, sich auf die Suche nach einem passenden Anzug zu machen. Klaus ist jemand, der sich gerne durch die Auswahl arbeitet.

Die Folge: Bernhard kauft den erstbesten Anzug, auch wenn er um die Bauchgegend etwas zu eng ist. Klaus kauft einen Anzug, der ihm noch besser steht, als der Anzug, der als erstes gepasst hat.

Nun könnte Bernhards Wirkkraft beim Business-Dinner viel stärker sein, hätte er einen Anzug gekauft, der ihm um die Bauchgegend nicht so ein Enge-Gefühl bescheren würde. Das mindert seine Außenwahrnehmung, sein Wohlgefühl und das beraubt ihm dadurch einige Möglichkeiten. Wohingegen sich Klaus pudelwohl mit seinem neuen Auszug fühlt und das seine Ausstrahlung besser unterstützt.


Das Thema kann man auf alle möglichen Suchformen übertragen:

-> Die Suche nach dem passenden Hobby.

-> Die Suche nach dem Sinn des Lebens.

-> Die Suche nach kulinarischen Genüssen.

-> Die Suche nach Lösungen in Konfliktsituationen.


Fazit:

Suchformen gibt es unzählige. Ob man Spaß bei der Suche hat oder genervt davon ist, spielt dabei eine oft entscheidende Rolle, ob man Erfolg im Leben hat und sich schöne Erinnerungen kreiert oder man enttäuscht wird und sich in ungünstigere Situationen manövriert.


Herzlichst

Stefan

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