• Stefan

Figur oder Spieler?

Momentan hält Corona die Welt in Atem und man macht sich natürlich darüber Gedanken, ob das alles genau so ist, wie es öffentlich propagiert wird, oder vielleicht doch anders. Und je nachdem, woran man glaubt, fühlt man entsprechend. Angst und Wut auf der Seite derjenigen, die die aktuelle Situation als bedrohlich wahrnehmen, Freude und Hoffnung auf der Seite derjenigen, die darin eine Chance sehen. Und dann findet ein erbitterter Kampf statt, zwischen den unterschiedlichsten Meinungen. Nahezu jeder scheint fest davon überzeugt zu sein, die Wahrheit zu kennen und beschimpft all jene, die anderer Meinung sind.

Ja, ich hab eine Tendenz und das Gefühl, dass das so sein könnte. Aber woher will ich wissen, dass es auch tatsächlich so ist? Dass das, was ich als Wahrheit empfinde, nicht doch eine Lüge ist? Ich will mich auch genau deswegen nicht (mehr) daran beteiligen, weil ich in dieser Sache nicht der Spieler bin, sondern nur eine Figur. Und als solche will ich mich nicht instrumentalisieren lassen. Daher habe ich für mich entschieden, die Beobachterrolle einzunehmen. Wenn ich für etwas einstehe, dann für mein Spiel. Für meine Welt. Darin bin ich der Spieler. Der Schöpfer. Und da entscheide ich mich, im Vertrauen und in der Liebe zu bleiben, zumal ich es als nicht dienlich empfinde, Angst und Schrecken zu verbreiten und schon gar nicht, mich mit meinen Mitmenschen zu bekriegen, weil sie anderer Meinung sind. Das hat mich jetzt schon einige Opfer gekostet ...:-(

Jeder darf für sich entscheiden, welche Emotionen er mit seiner Energie füttert ... Angst, Wut, Trauer, oder Hoffnung, Zuversicht, Liebe. Oder man lässt komplett davon ab und nutzt den Übergang dazu, sich mit etwas anderen zu beschäftigen, z.B. mit sich, und schaut, wie man sich selber gutes tun kann. <3


Herzlichst, Stefan von ✨Dialog mit deinem Herzen✨

 

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