• Stefan

Drama!


Uns allen macht immer mal Negativität zu schaffen, immer dann, wenn wir im Schmerz angetriggert werden. Ob wir uns im Opfermodus befinden oder im Schöpferbewusstsein agieren, kann aus Sicht unseres inneren Mannes (Yang-Anteil) und unserer inneren Frau (Yin-Anteil) betrachtet werden. 1. Wie gehe ich mit Negativität um? Da handelt es sich nach meinem Gefühl um den männlichen Anteil in uns. Opfermodus -> Der innere Mann als kleiner Junge: Ich schreie/tobe/schimpfe/jammere/heule/wüte Schöpferbewusstsein -> Der innere Mann als Erwachsener: Ich alleine beruhige das aufgebrachte (Emotions)-Meer in mir. 2. Erkenne ich den Schmerz als Geschenk? Das würde ich dem weiblichen Anteil in uns zurechnen: Opfermodus -> Die innere Frau als kleines Mädchen: Wenn ich den Gegenüber verurteile, dafür, dass er mir den emotionalen Schmerz zugefügt hat. Schöpferbewusstsein -> Die innere Frau als Erwachsene: Wenn sich die Emotionen beruhigt haben und ich inne halte und mich frage, was mir das Universum oder Gott oder mein linker Zeh damit nun sagen will? Und wie geil ist es, wenn uns unsere Intuition dann die Antwort zuflüstert. 3. Vom Mangel in die Fülle! Hier arbeiten nach meinem Gefühl der weibliche und der männliche Anteil in uns Hand in Hand. Ich löse die Blockade, hole das Gefühl, dessen ich im Mangel war, heim, und bringe mich in die Fülle. Beispiel: Paula erträgt die Einsamkeit nicht. 1. Statt unendlich viel Energie aufzuwenden, für die Suche nach Leuten, die ihr Einsamkeits-Gefühl kompensieren, und über die zu schimpfen, die sie wieder verlassen oder ihre Einsamkeit gar nicht erst kompensieren wollen, beruhigt sie diesen Einsamkeits-Schmerz in ihr selbst. 2. Sie fragt in ihren weiblichen Anteil, was da so im Argen liegt und bekommt als Bild, dass nachts ihre Schreie als Kleinkind im Kinderwagen ungehört blieben und dieser Schmerz in ihr immer wieder durch Einsamkeit angetriggert wird. 3. Sie bringt diesen Mangel in die Fülle, indem sie spürt, dass sie nicht alleine ist, selbst wenn da niemand ist, da sie ohnehin mit allem verbunden ist. Von: "Ich ertrage die Einsamkeit nicht" zu "Ich liebe es, mich mit allem verbunden zu fühlen und nun Zeit mit mir alleine zu verbringen." Ein Beispiel, wie man mit Negativität umgehen kann, wenn man sich im Schöpferbewusstsein befindet, statt im Opfermodus. Und welche Lebensqualität das einem beschert. Herzlichst, Stefan von "Dialog mit deinem Herzen"